„Was glauben wir wirklich? d.h. so, daß wir mit unserem Leben daran hängen?“
(Entwurf einer Arbeit, EeA, bei 3.8.)
„Die Frage heißt: Christus und die mündig gewordene Welt.“ (8.6.)
„Nicht um das Jenseits, sondern um diese Welt, wie sie geschaffen, erhalten, in Gesetze gefaßt, versöhnt und erneuert wird, geht es doch.“ (5.5.)
„Es gibt kein wirkliches Christsein außerhalb der Wirklichkeit der Welt und keine wirkliche Weltlichkeit außerhalb der Wirklichkeit Jesu Christi. Es gibt keinen Rückzugsort der Christen von der Welt.“ (Ethik, DBW 6, 47)
„Vor und mit Gott leben wir ohne Gott.“ (16.7.)
„Es ist mir wieder ganz deutlich geworden, daß man Gott nicht als Lückenbüßer unserer unvollkommenen Erkenntnis figurieren lassen darf.“ (8.6)
„Wenn die Religion nur ein Gewand des Christentums ist […], was ist dann ein religionsloses Christentum?“ (30.4.)
„Wie sprechen wir von Gott – ohne Religion, d.h. eben ohne die zeitbedingten Voraussetzungen der Metaphysik, einer individualistischen Heilslehre etc. etc.?“ (30.4. vgl. 5.5.)
„Das ‚Jenseits‘ Gottes ist nicht das Jenseits unseres Erkenntnisvermögens!“ (30.4.)